Komm, o Erwartung… / Ожидание избавленья

            Für Amalia

Nichts als Gedanken
und nagende Fragen,
drückende Sorgen
bohren sich tief
              mir ins Herz,
wühlen mir auf das Gemüt.
Drohende Wolken
am Himmel der Hoffnung,
schneidende Winde;
Liebe, versickert im Sand;
Träume, vor Kälte erstarrt.
Will mich noch lange
das düstere Grau
der Sorge bedrücken,
die meinen Himmel bedeckt
und meine Hoffnung
               mir raubt?..
Tausendmal frag ich
das gähnende Dunkel
         quälender Zweifel:
Kommt er – der sonnige Tag,
der meine Schmerzen
              mir stillt?..
Erfüll dich, Erwartung,
und bringe der Seele
endlich Erlösung –
Wärme und Gnade und Trost;
Liebe und Glauben und Mut!
Komm und
und breite aus – deine Flügel,
wie du es früher getan,
wenn ich vor Kummer verging!

Juni 1989

Ожидание избавления / Komm, o Erwartung…

                                   Амалии
Тихо ступая,
заботы прокрались
            и в сердце остались
слоем сомнений и дум,
снова волнуя мне ум.
Тучи грозят
с небосклона надежды
                        печально и снежно.
Холод окутал мечты.
Нежность – в сугробах беды.

Долго ль ещё
будут властвовать тучи
            и душу мне мучить,
с неба луч солнца гоня,
веры лишая меня?
Темень сомнений зияет….
О, скоро ли тучи растаят,
солнце светло расцветёт,
горе из сердца уйдёт?

Жду я тебя,
приходи, избавленье,
            мне в сердце решеньем,
мужеством, верой, мечтой,
правдой, теплом, добротой.
Жду я с надеждой,
в объятья свои
            заключи меня нежно;
крылья,
            как прежде, расправь,
боли в душе не оставь!

Zeichen der Zeit / Знамение времени

Tee trinken?
            Oh, das ist schön.
Und nützlich sogar.
         Für das Nervensystem.
Besonders jedoch,
   wenn es indischer Tee
           oder Ceylontee ist.
Und man fühlt sich
      so wohl und so heimisch.
Und man sieht sich
   als glücklichen Prinzen
     durchs Märchenland ziehn,
auch wenn man real
        ein Bettler nur ist…
Tee trinken?
           Fragst noch. Gewiss.
***
Für dich, du mein Kind,
ist es Sonne und Wonne,
    wenn der Frühling beginnt.
Für mich, du mein Kind,
ist es Freude und Leid
        und Erinnrung zugleich
an die Frühlinge, Sommer
     und die herbstliche Zeit,
die heute schon weit
       und für immer vorbei…
Du bist jung und gesund,
und dein Frühling ist grün,
     deine Träume sind bunt…
Und ich bin ein Greis.
Und mein Winter ist weiß:
Und in flaumweichen Flocken
                   es schneit.
***
Schließe mich in deine Arme,
              arme Einsamkeit.
Lass mich deine Tränen stillen,
            stille Einsamkeit.
Und sogar die grauen Farben,
             graue Einsamkeit,
werden uns mit Trost erfüllen:
       Denn wir sind zu zweit.
***
Strenger Winter.
Kalte Winde.
      Böse Stürme.
               Toben.
                Unverschämt…
Wo, ach, wo
    bist du geblieben,
             warme Gegenliebe?
In den blauen Wolken droben?..
Oh, die Hoffnung stöhnt.
Stöhnt und weint:
      Kein Schimmer scheint…
Ihre heißen Tränen fließen
und sie müssen auf den schönen
rosablassen Wangen
                 nun zu Stein,
zu Stein gefrieren.
***
Die Launen der Willkür
                   sind stumm.
Sie schweigen wie Exekutoren.
Sie fragen dich niemals darum,
warum du die Fassung verloren.

Die Launen der Willkür
                    sind taub.
Sie wollen dein Stöhnen
                   nicht hören
und möchten,
           gesagt mit Verlaub,
dein letztes
          Vertrauen zerstören.

Die Launen der Willkür
                   sind blind.
Sie wollen nicht sehn,
               wie du leidest,
wie gierig
        das Dunkel verschlingt
das Werk
   deiner Hoffnung und Freude.

Sie haben bestimmt
                  kein Gefühl,
kein Mitleid,
     kein menschliches Rühren.
Es ist nur ihr einziges Ziel,
die Güte ringsum zu verführen.
***
Millionen Opfer schweigen.
         In den Massengräbern.
In den Sümpfen.
          In der großen Taiga.
Auf den Inseln.
        Auf dem Meeresboden…
Und noch viele
            ihrer Henker leben
heute noch, zurückgezogen,
lachen sich ins Fäustchen oder
trinken offen auf das Wohl
   der Büttel und der Meuchler
und der Folterknechte
   und versuchen zu beweisen –
nein, nicht leise,
sondern lauthals,
       skrupellos und frech -,
dass das Genozid –
      der Völkermord – gerecht
und notwendig gewesen sei.
Und sie möchten
wieder ach so gern, so gern
           das Volk entrechten
und verknechten
                und vernichten
wie die Killer
        und die Troika-Richter
jener grauenvollen Zeit…
Wird es uns gelingen,
        die Gewalt und Willkür
und das Dunkelmännertum
       für immer zu bezwingen?
Oh, es lohnt sich, Brüder,
diesen heißersehnten Sieg
       allendlich zu erringen.

1988

Знамение времени / Zeichen der Zeit

Хочу ли я чаю?
            О, это чудесно!
Индийский, цейлонский…
            весьма бы полезно…
Ты пьёшь его,
            чувствуя принцем себя,
Хоть нищим приемлет
            реальность тебя.
Хочу ли я чаю?
            Опять я молчу?
Ну, что за вопрос?!
            Ну, конечно, хочу.
            …
Дитя, для тебя
            этот солнечный свет
И, радость несущий,
            весенний рассвет.
Тебя ожидают
            счастливые годы.
Но память о прошлых
                        холодных невзгодах
Ты в сердце своём
            сохрани навсегда,
Тогда бушевала
            не только весна.
Ты счастлив,
            пока еще юн и здоров,
И мир твоих грёз
            ещё зелен и нов.
А я, как ты видишь,
            не молод и сед.
И в памяти много
            заснеженных бед.
 Зима моя очень бела
                        и грустна.
Там хлопьями
            валят и валят снега.
            …
Утешь, одиночество,
            грустью своей.
В объятья меня
            заключи поскорей.
Не будет с тобой нам 
            ни скучно, ни серо.
Ведь мы же вдвоём,
            и в душе у нас – вера.
            …
Сурова зима
            и ветра холодны.
Бураны приходят
            в короткие сны…
А где же весна
            той взаимной любви?
Она отзвучала,
            зови, не зови…
И стонет надежда
            и плачет в тиши.
Становятся льдинками
                                   слёзы в ночи.
            …
Чужды произволу
            печаль и сомненья.
Близки ему только
            жестокость, гоненья.
Ему не дано
            человека понять.
Он нем. И знаком лишь
            со словом «карать».
            …
Он глух. Он не слышит
            ни жалоб, ни стона:
Чужое несчастье –
            запретная зона.
В науке добра он –
            профан и невежда,
Он с радостью топчет
            чужую надежду.
            …
Он слеп, потому
            не увидит страданья,
И гонит он чьи-то
            надежды в изгнанье.
Не знает сочувствия
                        он никогда.
В нем нет человечности
                        даже следа.
            …
Миллионы безвинных
            замёрзли в пурге.
Лежит кто-то, молча
            в болоте, в тайге,
А кто-то на острове,
            кто-то на дне…
А их палачи…
            те довольны вполне.
Живут они все,
            процветая, в тепле.
Смеются друг с другом
            тихонько в кулак,
Трактуя иначе
            понятие «враг».
И пьют за убийства
            свои откровенно,
Хотят они всем
            доказать непременно:
По праву один только
            лишь геноцид.
Делами и судьбами
            в мире вершит.
И верят они,
            что придёт их черёд
и порабощать они
            смогут народ,
Давить и лишать его
             прав заодно,
Как троица «судей»
            когда-то давно.
Сумеем ли мы
            одолеть, погасить,
Осилить и раз навсегда
            победить
Любой произвол,
Борьба эта, право же,
                        стоит усилий!

Das Morgenrot / Алый цвет

Das Blut ist rot, Genossen.
Es wurde oft vergossen,
um Freiheit zu erkämpfen
für immer für die Menschen
hier auf dem Erdenrund.

Das Morgenrot der Erde
sollt´ einst entzündet werden
von den Oktoberflammen.
Drum leuchtet rot das Banner –
es gab die Freiheit kund.

Das Blutrot jener Kämpfe
wird glührot immer glänzen,
erleuchten jene Wege,
die heut die Zukunft prägen
mit ihrem Purpurrot,

dass Freiheit sei und Frieden
den Menschen stets beschieden,
dass in den Gärten reifen
die Kirschen rot als Zeichen:
Nie wieder Elend, Krieg und Not!

1984

Алый цвет / Das Morgenrot

Горит заря свободы
навеки для народа.
Мы шли на гибель смело,
и наша кровь алела,
как утренний рассвет.

Оставив в прошлом беды,
взошла звезда победы.
Она горит, как пламя,
поэтому и знамя
имеет алый цвет.

Путём побед, сражений,
несчастий и лишений
шагали не напрасно.
И нам сияет ясно
свободы алый свет.

Всем людям очень нужно
свободно жить и дружно.
В садах пусть вишня зреет
и пусть она алеет,
Как символ всех побед.

… im ständigen Kampf / Борьба двух начал

„O belehre mich nicht, o bekehre mich nicht,
denn im Leben es ist viel verwirrter gewiss
als in deinem Gedicht, das ja fade und flau“,
beflissentlich spricht da mein zweifelndes Ich.
(Ein kräftiger Hieb!) „Denn die Freude ist trüb,
und die Trübsal ist hell, und die Tage sind fahl;
das Nachtlicht ist grell, die Finsternis strahlt,
und das Graue ist blau, und das Blaue ist grau.
Und das Schlechte gefällt stets dem listigen Dieb,
der da hadert und mault und der Lüge vertraut,
seine Meinung verkauft, deine Seele beraubt,
dir dein Leben vergrault, sein Glück darauf baut.“

„Ja, so manches geschieht, ja, so manches es gibt,
was uns zynisch belügt, was uns schamlos betrügt.
Ja, gewiss. Ja, gewiss… Doch das eine steht fest:
Etwas WÜRDIGERES als das wallende Leben –
im ständigen Kampf um das Gute und Edle! –
gibt´s sicherlich nicht und kann es nicht geben“,
so antwortet schlicht mein lebensbejahendes Ich.

23. Juli 1986

Борьба двух начал / … im ständigen Kampf

«О, ты мудрости учишь меня, наставляешь.
Но ведь в жизни сложнее, разве не знаешь?
А в стихе твоём – скучные, пресные речи,» –
говорит моё Я, что всегда мне перечит,
отраженье моё, что к сомненьям стремится.
/Хоть удар ниже пояса, как говорится/.

«Ты согласен, что ночи бывают светлы,
ну, а дни безнадёжно темны и страшны?
Часто радость бывает грустна и печальна,
а печали не редко светлы изначально.
Голубое – серо, ну, а серое – ярко.
Хитрый плут предан лжи, что всегда очень жалко.
Он готов своё мненье продать и купить,
чью-то жизнь обобрать, чтобы счастье добыть.»

«Да, такое порою случается, верно:
есть циничная лживость и вся эта скверна.
Но ведь в жизни добру лишь – открытые двери, –
говорит моё Я, что в прекрасное верит, –
благородство я в жизни не редко встречал.
Ничего нет достойней борьбы двух начал.»

Bilder / Образ времени

Plusquamperfekt,
ich habe jetzt vor dir Respekt:
Was einstmals und noch früher war –
vor diesem oder jenem Jahr –
wird im Gedächtnis aufbewahrt,
wo man es später neu entdeckt.

Ein Bild vielleicht
aus dieser oder jener Zeit…
Und weißt du noch? Im Labyrinth?..
Wie wunderbar die Frage klingt!
Und deine müde Seele trinkt
die Bilder der Vergangenheit.

Gewiss, gewiss,
auch manches Tröpfchen Bitternis…
Nur Sonnenschein allein im Leben
hat nie und nimmer es gegeben.
Auch Sorgenlast und Zwang des Bösen
sind oftmals mit dabei gewesen…

Ins Auge sticht:
Es fehlt in meinem Reimgedicht
das Zeitformbild Plusquamperfekt.
Ob nun die Zeilen unkorrekt?..
Doch meine ich, das Bild erweckt
in dir vielleicht, was es bezweckt.

1987

Образ времени / Bilder

О, это прошедшее
            давнее время…
Оно – вдохновенье
            и тяжкое бремя.
Встречаемся в памяти
            с ними мы не редко.
Его называем мы
            плюсквамперфектом.
И память хранит
            всё, что было когда-то.
В ней часто всплывают
            события, даты.
И образы прошлого
            в памяти всходят.
Уставшее сердце
            покой в них находит.
Случается, горечь
            коснётся души:
Ведь в жизни не все
            наши дни хороши.
Соседствует с нами
            забот очень много.
И зло караулит
            порой у порога…
Но я замечаю,
            считая потери,
В стихе в основном
            настоящее время.
Нет образа в нём?
            И пропал весь эффект,
Поскольку отсутствует
            плюсквамперфект?
О нет, полагаю,
            совсем не беда,
Что образа времени
            нет и следа.
И стал ли от этого
            хуже мой стих?!
Надеюсь, он всё-таки
            цели достиг.

Spätherbst der Seele / Если в тиши мои мысли

Wenn die Gedanken
im Stillen die Weiten
            der Zweifel durchstreifen,
klingen die Farben der Zeit
oft wie erbitterter Streit:
Bald sind sie düster
und trüb wie die Gründe
            der Laster und Sünden,
bald aber strahlen sie hell –
wie es die Tugend nur kann…

Öd ist die Gegend,
wo sommers die Wiesen
            der Leidenschaft grünen,
fahl sind die Träume bereits –
Nebelgewölk hüllt sie ein:
Kälte und Regen
im Spätherbst der Seele
    sind kaum zu verscheuchen,
denn mit den Tagen verstummt
langsam der Schwanengesang…

Lasst mir, ihr Zweifel,
im Nachherbst den Sommer
            der Hoffnung genießen,
den ich mir selber erträumt –
ach, wie viel Jahre zurück!
Dort auf den Fluren
des Schicksals beginnen
            die Lieder zu klingen,
die das Vertrauen mir schenkt,
wenn sich verfinstert mein Blick.

1988

*** / Spätherbst der Seele

Если в тиши мои мысли
на тропы сомнений
                        вдруг вышли,
то начинают опять
времени краски звучать.
Мрачно порой их
                        свеченье,
черно, как само
                        прегрешенье.
Краска бывает светла,
как добродетель сама.

Сад ожиданья пустеет,
когда в нём печаль
                        зеленеет.
Тотчас желтеют мечты
и погружаются в сны.
Сердце дожди
                        вдруг сковали,
но осень прогонишь
                        едва ли.
Вечна ли песнь соловья?
Тёплые манят края…

Пусть только
                        песня надежды
останется в сердце,
                        как прежде.
Я её сам сочинил,
юным когда ещё был.
Песня звучит
                        на просторе
С мечтою возвышенной
                        в хоре.
Дарит мне веру она.
В сердце заходит весна.

Dein Tun und Lassen / Своим трудом

Gewiss, ich weiß,
                        die Fassung
darf man nie verlieren.
Und nützlich sein es heißt
                        als Erdenkind,
auch wenn das Haar
                 schon silberweiß,
solange sich
                 die Sinne rühren.
Und wenn man leider
dann und wann
                  und hie und da
als Stiefkind gar
behandelt wurde oder wird,
so ist man doch
            nicht Staub im Wind…
Nicht jeder Zwischenfall
                   ist zu vermeiden.
Jedoch dein Tun und Lassen
müssten dich –
                        so meine ich –
allendlich rehabilitieren.

  1. August 1987

Своим трудом / Dein Tun und Lassen

Терпение терять
            нельзя,
я это знаю.
Но сыном быть
            стране
приятней, полагаю.
И пусть ты даже
                        сед
Уже давным-давно.
Но если же тебя
лишь пасынком
            считают,
ты твёрдо знай
                        одно:
Не пыль мы
            на ветру.
И пусть не всё
            легко так
сердце забывает,
я это доказать
всегда трудом
            смогу.

Ungeschminkt! / Без грима

Enge, kurze Röckchen –
            nicht mal bis zum Knie! –
sind jetzt große Mode
                              in der Poesie.
            ***
Wozu auch noch Reime?
  Wozu auch noch Rhythmen?
Wozu auch noch Träume,
             die Unruh nur stiften?..
            ***
Die Liebe, erglühend,
              ist widerspruchsvoll:
Sie singt Melodien
                  in Dur und in Moll.
            ***
Das Unwetter tost.
                    Die Erle erzittert…
Wer spendet ihr Trost
        bei Sturm und Gewitter?
            ***
Schleppst dich bang
                        und schüchtern
durch die tiefen Klüfte
der Enttäuschung
                und Verzweiflung…
Sag, wohin du flüchtest?
            ***
Ecken und Kanten,
        Barren und Schranken –
wenn die Gedanken
                  wanken
                    und schwanken.
            ***
Die Farbe der Hoffnung
                                     ist grün.
Die Farbe der Sehnsucht
                                     ist blau.
Die Einsamkeit
               kann nicht erglühn,
drum ist ihre Farbe das Grau.
            ***
Du suchst nach dem Ort,
wo dein Traum sich entfaltet?
Du findest ihn dort,
         wo Gerechtigkeit waltet.
            ***
Ach, wir lieben oft,
                       zu schweigen,
wo wir wütend schreien müssten.
Später klagen
                          wir und leiden,
wenn die Tage
                        grau und düster.
            ***
Ohne Inhalt? Ohne Bilder?
    Nein, die Tagesmode hinkt!
Wenn schon schildern,
           dann schon schildern –
offen, frei und ungeschminkt!

11. März 1989

Без грима / Ungeschminkt!

Маленьких мыслей
            большая свобода
ныне в поэзии –
            стойкая мода.
            …
И рифмы и ритмы
            совсем не нужды?
Скажи, отчего же
            мечтам мы верны?
            …
Любовь, разгораясь,
            ведёт вечный спор.
Всегда не в ладах в ней
            мажор и минор.
            …
Невзгоды опять
            караулят ольху.
Кто бедной поможет
            в грозу и пургу?  

           …
Ты в бездне отчаянья
            робко плутаешь.
Куда приведёт тебя
            бездна, не знаешь.
            …
Встречаем барьеры,
            прорехи и щель,
Когда наши мысли
            садятся на мель.
            …
Цвет доброй надежды –
                                    зеленый.
Цвет грусти –
                        всегда голубой.
А цвет одиночества –
                                   серый:
В нём общего много
                                   с тоской.
            …
Ты в поисках места,
            где правы мечты?
Лишь там, где есть правда,
                        найдешь его ты.
            …
О, как мы любим
                        все молчать,
где надо было бы кричать.
Потом вздыхаем
            очень грустно:
Печальны дни,
            скучны и тусклы.
            …
Образ бледен. Смысла нет.
Натворила мода бед.
Нет, писать, –
            так чтоб не мимо:
Честно, смело
                        и без грима.

Эффект / Der Nutzeffekt

Na ja, sie leben
            nicht vergebens
in der Zeit der WTR
und haben, was sie haben,
und jeder ist
            ihr Knecht und Herr –
der eine noch
            im Lenz des Lebens,
der andere
            an seinem Lebensabend:
Der Opa und der Enkel
            verschlingen gierig
jede Fernsehsendung.
            Auf drei Kanälen.
Von früh bis spät.
Selbstbewusst und sicher.
Im Wohnzimmer,
            im Hinterstübchen,
bei Oma in der Küche…
Es ist nicht schwierig,
            wenn man´s bedenkt,
den Nutzeffekt
            der Kunsterziehung
des Enkelkindes zu
                        berechnen:
Soundso viel Prozent.
                        Mit einem Minus.

22. Januar 1988

Эффект / Der Nutzeffekt

Приняв немало важных мер,
живём мы в мире НТР.
И вот с тех пор мы навсегда –
рабы её и господа.
Один, – «едва увидев свет»,
другой – уже на склоне лет.
Так, внук, не пропустив ни разу,
глотает все программы сразу.
И смотрит телефильмы дед,
забыв газеты и обед.
И телевизор в доме – бог.
Бежим к нему, не чуя ног.
Но воспитанье лишь экраном
рождает минусы нежданно –
Эффект, увы, неоднозначный,
порою даже очень мрачный.

Geteilter Himmel / То рок надо мной

Es ist wohl gewiss
ein Verhängnis,
das auferlegt ist
meiner Seele…
Ich streife sie ab –
die Bedrängnis
und tue, als ob
mich nichts quäle.

Und eile hinaus
in die Weiten
der Träume, die blau
wie der Frühling,
der einstmals
uns beide erfreute
mit sonnigen
Wonnengefühlen…

Dort finde ich dich,
die du damals

als Wärme und Licht
mir erschienen…
O siehst du denn nicht,
wie sie strahlen –
die Hoffnungsgefilde,
die grünen?!.

So lass uns einander
umschlingen!
Für heute und morgen
und immer!
Damit wir die Kälte
bezwingen,
die herzlos geteilt
unsren Himmel.

24. Juni 1989

***

То рок надо мной,
                                   это ясно.
В душе моей серо,
                                   ненастно.
Во мраке один я грущу
и сбросить оковы хочу.

Я встречу весну
                                   непременно,
что пела нам песнь
                                   неизменно.
 Отправлюсь в просторы мечты,
там царствуют солнце и ты.

Смотрю с небосвода
                                   надежды:
то солнечно в сердце,
                                   то снежно.
Ты соткана вся из тепла.
Как солнце, добра и светла.

Я жду, приходи же
                                   смелее.
Мы холод с тобой
                                   одолеем.
И наш небосвод никогда,
поверь, не расколет беда.