Keine einzige Zeile
hat der Wind heut geschrieben
in den bläulichen Schreibblock,
den der März ihm geschenkt.
Und am Himmelgewölbe
zieht kein einziges Wölkchen.
Nur frostblaue Stille
ganz leise rings klingt.
Doch der märzblaue Himmel,
voller Zuversicht grübelnd,
hört fern in der Bläue
des unendlichen Äthers
eine Windharfe spielen,
die vom nahenden Frühling
so gemütsvoll ihm singt.
Und die Märzsonne brütet
mit Genugtuung über
jene Sorgen und Mühen,
die bevorstehen wieder:
Die Welt soll sich freuen!
1986
