Ja, ja: Vom Januar
bis zum Dezember,
von Jahr zu Jahr,
von Anbeginn
bis hin zum Ende
wandern die Träume –
bald rosafarben,
bald grau-schwarz-weiß,
bald sonnig und wonnig,
bald diesig und trüb –
durch Raum und Zeit
des irdischen Reiches,
das uns so lieb
trotz mancher schrillen
Widerwärtigkeit…
Hier ist ein Bäumchen,
ein schlankes, ergrünt.
Dort ist ein Blümchen,
ein zartes, erblüht.
Im Gebirgsfluss,
nicht weit von der Quelle
schnellen Forellen
flink und grazil
aus dem Wasser
zum Frühlicht empor.
Schwalben und Lerchen
und Drosseln und Finken
zwitschern und pfeifen
und schmettern und trillern
und singen begeistert
im Vogelscharchor.
Und Tauperlen hängen
an Blättern und Stengeln
und blinken und glitzern
und strahlen und blitzen –
der Sonne froh dankend –
wie Schmuckdiamanten…
O wenn es das Trübe
und Böse nicht gäbe
im Traum und im Leben –
die Welt wäre offen
für Güte und Liebe!..
Und doch – wie gewöhnlich:
Wir träumen und hoffen.
Trotz Kummer und Tränen…
O ewiges Sehnen!..
