Steht so müde die Erle,
so erschöpft und so bleich,
dort am schlummernden Teich
und blickt in die Ferne –
hin ins herbstliche Reich
der Träume und schweigt…
Sind es die bunten Blätter
der Widersprüchlichkeit,
die der Wind sacht zerstreut?
Ist es das trübe Wetter
der Unbefriedigtheit,
das ihr Herz umschleicht?..
Oh, sie steht vor der Wende,
gequält von Zweifel erneut,
von innerem Widerstreit.
Und sie nehmen kein Ende…
Doch es reicht noch die Zeit.
Für Freude und Leid.
1987
