Wenn rings die Welt sich freut an ihrem Frühling,
so ziehe nicht den Schluss, dass alles schön.
Es gibt auch unbehagliche Gefühle –
O frag die Frauen, die alleine stehn.
Vereinsamt fließt ein Fluß da in der Wüste,
und seine Ufer schimmern spärlich grün.
Es scheint, als ob er opferwillig büßte,
dass ferner Flüsse Ufer üppig blühn.
O, wie viel bittere Gefühle quälen
die schuldlos Schuldigen in ihrem Leid.
Darüber könnten Bände sie erzählen.
Doch sie bezähmen ihren Schmerz und Neid,
um tief in ihrer Seele zu verhehlen
die Sehnsucht und die Angst der Einsamkeit.
