{"id":1455,"date":"2020-05-25T14:08:36","date_gmt":"2020-05-25T14:08:36","guid":{"rendered":"http:\/\/hermann.arnhold.eu\/?p=1455"},"modified":"2020-05-25T14:08:36","modified_gmt":"2020-05-25T14:08:36","slug":"soehne-der-heimat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arnhold.eu\/?p=1455","title":{"rendered":"S\u00f6hne der Heimat"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.<br>In so vielen Herzen<br>hallen die Schmerzen<br>des blutigen Krieges<br>bis heute noch wieder&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Wieviel Tr\u00e4ume ein jeder wohl tr\u00e4umt<br>in der Jugend! Zu allen Zeiten.<br>Das Leben &#8211; es braust und es sch\u00e4umt,<br>und hoffnungsvoll blauen die Weiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Wolodja Werner,<br>keine siebzehn mal alt,<br>blickte froh in die Ferne,<br>wo so manche Gestalt<br>entgegen ihm lachte<br>und gl\u00fccklich ihn machte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch ballten sich d\u00fcstere Wolken<br>am Himmel da drohend zusammen.<br>Und die Tr\u00e4ume, die reifen noch sollten,<br>gingen hoffnungslos auf dann in Flammen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Und im Juli einundvierzig,<br>als die faschistische Bestie<br>sich menschenblutd\u00fcrstig,<br>rings Unheil schon stiftend<br>und menschheitsgef\u00e4hrdend<br>auf das Heimatland st\u00fcrzte,<br>meldete gleich sich Wolodja &#8211;<br>wie Tausende andere<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; blutjunge Junge &#8211;<br>freiwillig zum Milit\u00e4rdienst&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Der Nahangriff will nicht gelingen&#8230;<br>&#8222;Kommandeur&#8220;, sagt nun leise Wladimir,<br>&#8222;ich n\u00fctze die Mulde dort links&#8230;<br>Wie denn anders? Ich werde es wagen!&#8220;<br>Und er gleitet hinab in den Graben,<br>das Maschinengewehr auf der Schulter&#8230;<br>Auf dem Bauch geht es vorw\u00e4rts nun flink&#8230;<br>Noch hundert&#8230; und noch hundert Schritte&#8230;<br>Dann f\u00e4llt er dem Feind in den R\u00fccken:<br>Mit seinem MG \u00fcberrumpelt<br>er k\u00fchn die faschistischen Lumpen.<br>Jetzt kommen Wolodjas Soldaten<br>und m\u00e4hen die letzten noch nieder&#8230;<br>Und vorw\u00e4rts nach Westen geht&#8217;s wieder!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Auch im Krieg zieht die Zeit ihre Runden,<br>wie im Fluge enteilen die Stunden:<br>Silvester des Jahrs zweiundvierzig.<br>Dichte Schneeflocken wirbeln zur Erde&#8230;<br>Da l\u00e4sst der Regimentskommandeur<br>Wolodja am Nachmittag kommen&#8230;<br>Na ja, ein Gefangener m\u00fcsste<br>zum Neujahrsfest eingebracht werden.<br>Erw\u00fcnscht w\u00e4re ein Offizier&#8230;<br>&#8222;Zu Befehl! Rund um zw\u00f6lf ist er hier!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Silvesterwei\u00dffarben getarnt,<br>geht Wladimir mit noch f\u00fcnf Soldaten<br>den Deutschen das Neujahr anschie\u00dfen&#8230;<br>Der Abend ist spannungsgeladen.<br>Die bl\u00e4ulichen Schatten zerflie\u00dfen.<br>Und jedweder Laut die Kundschafter warnt,<br>und jedes Ger\u00e4usch mit der Faust ihnen droht&#8230;<br>Der feindliche Posten ist endlich erreicht:<br>Ein MG-Stand. Verlassen. Wie tot.<br>Sie schleudern hinein &#8211; paar Granaten.<br>Das MG-Nest f\u00fcr immer jetzt schweigt.<br>Ein Dutzend Faschisten sich zeigt.<br>Wladimir mit Strenge da schreit<br>&#8222;Halt! Wer da?!&#8220; in akzentfreiem Deutsch.<br>Die Faschisten stehen in Unschl\u00fcssigkeit&#8230;<br>Da knattern schon los die MPis<br>(Wolodja zu seinen Kameraden:<br>&#8222;Dass keiner den Offizier mir erschie\u00dft!&#8220;).<br>Nieder sacken ein paar vom Gelichter,<br>die anderen fluchen und fl\u00fcchten&#8230;<br>Und den deutschen Offizier<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leutnant Wernow bugsiert<br>stracks ins Regiment<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; als Neujahrsgeschenk&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Werny statt Werner ward oft er genannt<br>von fr\u00fchester Kindheit wohl her noch.<br>Im Regiment war Wolodja bekannt<br>als Werner und Werny und Wernow&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Dreiundvierzig, im Sommer,<br>wird die feindliche Brjansk-Bolchower<br>Kr\u00e4ftegruppe in die Zange genommen<br>und aufs Haupt nun geschlagen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sturm der MG-Kompanie<br>ger\u00e4t da auf einmal ins Stocken.<br>Und Wladimir f\u00e4llt unerschrocken<br>mit dem Zug nun dem rasenden Feind<br>in die offene linke Flanke.<br>Und die Reihen des Gegners<br>beginnen gleich feige zu wanken&#8230;<br>Der Kompaniechef, da hei\u00dft&#8217;s,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sei soeben gefallen&#8230;<br>Und Wernow \u00fcbernimmt das Kommando&#8230;<br>In erbittertem Streit<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wird die Siedlung befreit!..<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Es ist endlich der Anmarschweg<br>bis zum Dnepr zur\u00fcckgelegt.<br>Die MG-Kompanie muss als Vortrupp<br>den \u00dcbergang schnellstens erzwingen&#8230;<br>Leutnant Wernow hat alles durchdacht.<br>Ans Werk, um den Fluss zu forcieren!..<br>Aus Wracks und aus allerhand Tr\u00fcmmern<br>werden F\u00e4hren und Fl\u00f6\u00dfe gemacht,<br>von Kindern und alten Fischern<br>werden Boote herbeigeschafft.<br>Bis zum Mittag ist alles intakt.<br>Jetzt wollen sie ruhn bis zur Nacht&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Da h\u00f6rt man ein Surren aus Osten:<br>Na seht doch, da kommt wie gerufen<br>ein sowjetisches Bombengeschwader,<br>bis zum Rande mit Bomben beladen, &#8211;<br>f\u00fcr das rechtseitige Dneprufer.<br>&#8222;Das sind unsre Schutzengel, Br\u00fcder!<br>Los! Ans andere Ufer hin\u00fcber!&#8220;<br>befiehlt nun Wladimir entschieden.<br>Den Dnepr sie eilig forcieren<br>(Das sagt sich jedoch nur so leicht!).<br>Geschosse ringsum explodieren&#8230;<br>Das Ufer ist endlich erreicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Wut auf den Feind sie sich st\u00fcrzen &#8211;<br>ein Angriff, ein Sturm, ungest\u00fcm!<br>Den Gegner sie v\u00f6llig zerschlitzen &#8211;<br>erbittert, verbissen und k\u00fchn!<br>Die Stellung ist schlie\u00dflich genommen!<br>Doch aufs neue der Feind sie bedroht&#8230;<br>Die Abl\u00f6sung &#8211; bald wird sie kommen&#8230;<br>Also k\u00e4mpfen auf Leben und Tod!..<br>Das Feuer &#8211; es stellt sich nicht ein<br>bis sp\u00e4t in die Nacht gar hinein&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch am Morgen dann bersten Granaten,<br>Geschosse zerplatzen ergrimmt&#8230;<br>Ein H\u00e4uflein Sowjetsoldaten<br>hier gegen die \u00dcbermacht ringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4mpfe sind heftig und schwer.<br>Jeder Hieb des Feindes wird abgewehrt.<br>&#8222;Aushalten, durchhalten, Br\u00fcder!<br>Wir m\u00fcssen den Aufmarschplatz sichern!<br>Die Unsrigen setzen bald \u00fcber!..&#8220;<br>Doch die Reihen der K\u00e4mpfer sich lichten.<br>Und der Abend r\u00fcckt wieder heran.<br>&#8222;Genossen, sch\u00f6pft Mut und voran!<br>Verflucht die verruchten Faschisten!<br>Zerschlagt und zermalmt das Gelichter!..&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Und selbstlos und opferbereit,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; den heftigen Widerstand<br>des Feinds \u00fcberwindend<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und Siegesfreude empfindend,<br>stirbt Wolodja im Kampf<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; f\u00fcr sein Heimatland<br>den Heldentod.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mit neunzehn Jahren&#8230;<br>Es wird das Volk seinen Sohn<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; im Ged\u00e4chtnis<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; auf immer bewahren &#8211;<br>als Helden der Sowjetunion!..<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ruhmestitel<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wurde Wolodja<br>dann postum verliehen.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Und immerfort wird<br>\u00fcber seinem Grabe<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das flammende Rot<br>des Ewigen Feuers<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; seiner Heimat gl\u00fchen!..<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2.<br>Als der blutgierige Aasgeier,<br>sich &#8211; heimt\u00fcckisch und l\u00fcstern &#8211;<br>in die Brust unserer Heimat gekrallt,<br>mit roher, brutaler Gewalt<br>ihr schmerzhafte Wunden nun schlug<br>mit seinem gepanzerten Schnabel,<br>diente Sergeant Peter Werner<br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 bei der Nachrichtenabteilung<br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 einer Sch\u00fctzendivision.<br>Und es zogen ins Feld die Soldaten,<br>und in harten und heftigen Schlachten<br>nahmen teil sie im Juli-August<br>an der schweren, erbitterten,<br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 leidvoll-ersch\u00fctternden<br>Kiewer Verteidigungsoperation&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Verwundet, kam Peter<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; im Herbst noch, im sp\u00e4ten,<br>im Hinterland an.<br>Und f\u00fcnf lange<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sommer und Winter<br>der Werner dann stand<br>im Ural an der Kama<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; im Holzeinschlag.<br>Und Jahr f\u00fcr Jahr,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und Tag f\u00fcr Tag,<br>ob Schnee oder Regen,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ob hei\u00df oder kalt,<br>ob hell oder dunkel,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ob satt oder hungrig,<br>stand der Werner, der Peter,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; mit Axt und mit S\u00e4ge<br>im tiefen und finsteren Wald &#8211;<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vom endg\u00fcltigen Siege,<br>vom so hei\u00dfersehnten Frieden<br>und vom fernen Zuhause tr\u00e4umend &#8211;<br>und f\u00e4llte und f\u00e4llte und f\u00e4llte<br>da B\u00e4ume und B\u00e4ume und B\u00e4ume,<br>denn die Heimat litt Not,<br>und im Lande war Bauholz<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; fast so n\u00f6tig wie Brot&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *<br>Nach Hause zur\u00fcckgekehrt,<br>sich bis auf den heutigen Tag<br>Peter Werner bew\u00e4hrt<br>im Fernmeldewesen &#8211; wie immer&#8230;<br>Und der Kriegs- und Arbeitsveteran &#8211;<br>er vergisst die Kriegsopfer nimmer<br>und erinnert sich stets an Wladimir,<br>\u00fcber dessen Mut und Heldentod<br>er erst in den f\u00fcnfziger Jahren<br>nach langem und rastlosem Suchen<br>Genaueres allm\u00e4hlich erfahren&#8230;<br>Und er tr\u00e4umt &#8211; schon schlohwei\u00df,<br>sein Enkelkind Edwin sanft wiegend &#8211;<br>den uralten Traum &#8211; vom Frieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn: In unz\u00e4hlbar vielen Herzen<br>hallen die brennenden Schmerzen<br>des langen, verlustreichen Krieges<br>bis heute und weiterhin wider.<\/p>\n\n\n\n<p>Drum m\u00fcssen sich hier auf der Erde<br>alle Menschen guten Willens<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; f\u00fcr immer vereinen,<br>alle Menschen festen Glaubens<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; f\u00fcr immer verbr\u00fcdern,<br>um auf unserem einzigen<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; herrlichen blauen Planeten<br>in ewigem Frieden zu leben!<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ***<br>Dass die Menschen dereinst<br>das Ziel ihrer W\u00fcnsche erreichen,<br>besiegelte damals Wolodja<br>mit seinem heroischen Kampf<br>seine unverbr\u00fcchliche Treue<br>zu seinem Heimatland<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und starb den Heldentod.<br>Und vierzig Jahre nun leuchtet<br>das gl\u00fchende Flammenrot<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; des Ewigen Feuers<br>\u00fcber seinem stillen Grabe,<br>\u00fcber allen Soldatengr\u00e4bern<br>als Sinnbild der tiefen Trauer<br>um die zwanzig Millionen Opfer<br>des langen und blutigen Krieges,<br>die im Tode den Feind noch besiegten,<br>dass wir alle auf Erden genie\u00dfen<br>das Leben in randvollen Z\u00fcgen<br>hier unter der Sonne des Friedens.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>1985<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.In so vielen Herzenhallen die Schmerzendes blutigen Kriegesbis heute noch wieder&#8230; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * *Wieviel Tr\u00e4ume ein jeder wohl tr\u00e4umtin der Jugend! 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