{"id":1453,"date":"2020-05-25T13:43:49","date_gmt":"2020-05-25T13:43:49","guid":{"rendered":"http:\/\/hermann.arnhold.eu\/?p=1453"},"modified":"2020-05-25T13:43:49","modified_gmt":"2020-05-25T13:43:49","slug":"die-maer-vom-streuselkuchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arnhold.eu\/?p=1453","title":{"rendered":"Die M\u00e4r vom Streuselkuchen"},"content":{"rendered":"\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier in Steppenblumenheim<br>lieben alle &#8211; gro\u00df und klein &#8211;<br>\u00fcber alles &#8230; Streuselkuchen.<br>M\u00f6chtet ihr ihn auch versuchen?<br>Aber bitte! Bitte sch\u00f6n!<br>K\u00f6stlich schmeckt er! Delikat!<br>Und der Duft so angenehm!<br>St\u00fccke wie ein Wagenrad<br>auf der Zungen gleich zergehn.<br>Liebe G\u00e4ste, bitte esst!<br>Auf dem Streuselkuchenfest<br>l\u00e4sst man keinen \u00dcberrest!<\/p>\n\n\n\n<p>Ob sich wer geniert vielleicht?<br>Greift nur zu und tut nicht fremd,<br>denn der Streuselkuchen reicht<br>f\u00fcr ein ganzes Regiment<br>Leckerm\u00e4uler. Glaubt es mir.<br>Streuselkuchen b\u00e4ckt man hier<br>gr\u00f6\u00dfer als&#8230; nun, sagen wir,<br>als das F\u00fcrstentum Monaco<br>(wenn ihr diesen Zwergstaat kennt).<br>So wird hier drauflosgebacken!<br>Blumenheim ist allbekannt<br>als ein Streuselkuchenland.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganze Tonnen wei\u00dfen Zuckers,<br>ganze Tonnen gelber Butter,<br>ganze Tonnen feinen Mehls<br>braucht allein man<br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00fcr die Br\u00f6ckchen,<br>die ein bisschen komisch hei\u00dfen,<br>aber doch auch gleicherweise<br>sch\u00f6n und schlicht und einfach &#8211;<br>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Streusel!<br>Und das ist noch nicht genug.<br>Noch ein langer G\u00fcterzug<br>Weizenmehl geh\u00f6rt dazu!<br>(Das du nicht in Ohnmacht f\u00e4llst &#8211;<br>f\u00fcr den Hefekuchen selbst)&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2.<br>Doch Blumenheim ist &#8211; wie bekannt &#8211;<br>beileibe kein Schlaraffenland.<br>Es dauerte so ziemlich lang,<br>bis dass der Streuselkuchen<br>als harter Arbeit hoher Lohn,<br>als Schmaus und alte Tradition<br>ward wieder wachgerufen<br>und wieder Eingang fand.<br>Es ist eine lange Geschichte,<br>die selbst die Zeit gedichtet,<br>und viele flei\u00dfige Menschen<br>haben die gro\u00dfe Wende<br>und die M\u00e4r von Streuselkuchen<br>Tag f\u00fcr Tag und Jahr f\u00fcr Jahr<br>auf ihrer Wahrheitssuche<br>auf immer h\u00f6herer Stufe<br>mit Zuversicht und Liebe<br>allm\u00e4hlich niedergeschrieben&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>1954.<br>Ob denn das Gl\u00fcck uns g\u00fcnstig?..<br>Der helle Klang der Fr\u00f6ste,<br>der Tanz der Winterst\u00fcrme<br>und Zelte als Behausung<br>anstatt der warmen Nester.<br>Der Song der Fr\u00fchlingswinde<br>und das Vorausempfinden<br>der ersten Neulandsaat;<br>die erste Heideblume,<br>die erste Ackerkrume,<br>die erste gro\u00dfe Tat;<br>Das Recken und das Strecken<br>der auferwachten Steppe<br>nach tausendj\u00e4hrigem Schlaf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die himmelblauen Augen<br>der M\u00e4dchen aus Rjasan,<br>die braunen und die grauen,<br>die schwarzen &#8211; lodernd Feuer! -,<br>die sanften und die treuen<br>der M\u00e4dchen aus Tambow,<br>Woronesh, Jerewan&#8230;<br>So fing die Freundschaft an&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Glut der Sommersonne.<br>Der Weizen &#8211; hoch und dicht.<br>Die ersten Dezitonnen.<br>Viel Korn das Feld verspricht.<br>Und Tag und Nacht am Steuer<br>mit Schwung und Jugendfeuer.<br>Wer m\u00fchte sich da nicht?!.<br>Auch manche miese Schlappe<br>verkroch sich auf dem Acker<br>wie eine listige Ratte,<br>um heimt\u00fcckisch ihr Opfer<br>beim Kragen gleich zu packen.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Fehlgriffs Bitternis,<br>des Sandsturms Hinterlist&#8230;<br>Das Neuland nichts vergisst.<br>Jedoch die Segel sind gehisst!<br>Der Flei\u00df der rauhen H\u00e4nde<br>und Hoffnung ohne Ende,<br>das Gold der Neulandfelder,<br>der Mut der Neulandhelden;<br>der freiwillige Einsatz<br>so vieler tausend Menschen &#8211;<br>hier br\u00fcderlich vereint -,<br>damit f\u00fcr ihre Kinder<br>die Sonne immer scheint,<br>damit auf Erden Frieden w\u00e4hrt &#8211;<br>das ist der stolze Anfang<br>der Streuselkuchenm\u00e4r,<br>das Was und das Wie<br>in der brausenden Sinfonie<br>von Farben<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und Freuden<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und Sorgen,<br>die die Neulanderschlie\u00dfung<br>in ihrer Breite und Tiefe<br>in sich geborgen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3.<br>1955,<br>im bl\u00fchenden Mai,<br>erblickte Mariechen<br>in der Neulandsteppe<br>(die Siedlung lag zu weit,<br>und es reichte die Zeit<br>f\u00fcr&#8217;s Nachhaus<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; nicht mehr aus)&#8230;<br>erblickte Mariechen<br>am Morgen, am fr\u00fchen,<br>in einem kleinen Zelt<br>auf einem gro\u00dfen Feld<br>das Licht der Welt<br>und war<br>bei der Neulanderschlie\u00dfung<br>von Geburt an dabei&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt waren die B\u00e4ckers<br>eine junge Familie.<br>Denn sie hatten eine Tochter!<br>(auf S\u00f6hne verst\u00e4ndlicherweise<br>die Eltern noch hofften).<br>Sie hatten ihren eigenen Herd,<br>wo es Licht gab und W\u00e4rme<br>und Freuden und Sorgen,<br>wo die Flammen der Herzen<br>erleuchteten hell<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ihren Weg in das Morgen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>1955,<br>in jenem denkw\u00fcrdigen Jahr,<br>hat bei der Ernteeinbringung<br>(in der einst<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; so trostlosen Steppe!)<br>der Kombinef\u00fchrer B\u00e4cker<br>mit seinem Gehilfen Miroschkin<br>\u00fcber 600 Hektar Weizen<br>gem\u00e4ht und gedroschen&#8230;<br>Und in den weiten Jahren<br>haben die Neulandfahrer &#8211;<br>aus allen Teilen<br>des Landes gekommen,<br>Vertreter<br>von 20 Nationalit\u00e4ten<br>und V\u00f6lkerschaften,<br>die in Blumenheim nunmehr<br>Bekanntschaft machten<br>und Freundschaft schlossen, &#8211;<br>im Winter und Sommer,<br>bei Wind und bei Wetter<br>ihr Bestes getan,<br>um die fruchtlose Steppe<br>(die man anfangs mitunter<br>auch grob hat behandelt)<br>in ein bl\u00fchendes Land<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu verwandeln&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4.<br>Nach Jahrzehnten \u00fcbernahmen<br>die S\u00f6hne und T\u00f6chter<br>der Miroschkins,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ibrajews<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und B\u00e4ckers &#8211;<br>der Neulandpioniere &#8211;<br>hier in der Steppe<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Neulandstafette&#8230;<br>Sie sitzen am Lenkrad<br>des Traktors im Fr\u00fchling,<br>sie f\u00fchren beim Ernten<br>gekonnt die Kombine,<br>sind Techniker, Sch\u00e4fer<br>und Installateure &#8211;<br>sind sch\u00f6pferisch<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; schaffende Menschen<br>vom Schlag ihrer V\u00e4ter&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Nebenbei ist zu sagen &#8211;<br>Mariechen ist ganz<br>&#8222;aus der Art geschlagen&#8220;:<br>Maria Johannowna Wagner<br>ist Dozentin<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; an der Universit\u00e4t<br>und unterrichtet dort<br>deutsche Sprache &#8211;<br>erfolgreich, beflissen.<br>Auch dort wird nun eben<br>gepfl\u00fcgt und ges\u00e4t,<br>und man erntet auch ein &#8211;<br>auf dem Felde des Wissens<br>R\u00fcckgrat f\u00fcr&#8217;s Leben&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>1984:<br>Neulandjubil\u00e4umsjahr!<br>So mancher Neulandveteran<br>freut sich<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und plagt sich<br>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;und fragt sich,<br>ob denn schon drei\u00dfig Jahre<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vergangen,<br>die so manches<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; unvergessliches Bild<br>in seinem Ged\u00e4chtnis<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; erwecken&#8230;<br>Achtundf\u00fcnfzig jetzt z\u00e4hlt<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johann B\u00e4cker&#8230;<br>Doch wenn das Herz sich freut<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; so innig und unbefangen,<br>dann eilen auch d\u00fcstre Gedanken<br>wie leichte, wei\u00dfe Wolken<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wieder von dannen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Und wie damals,<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; vor drei\u00dfig Jahren,<br>ist B\u00e4cker<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp; verliebt in die Steppe,<br>die vor dem inneren Auge<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;vor\u00fcbereilt<br>wie das russische Dreigespann<br>und dennoch verbleibt<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; in Zentralkasachstan.<br>Und Johann B\u00e4cker vergisst<br>die Reparaturwerkst\u00e4tte,<br>wo er schon jahrelang Leiter ist,<br>und l\u00e4sst sie im Stich<br>und zieht<br>zusammen mit seinen S\u00f6hnen<br>Johann und Peter und Dietrich<br>aufs Feld, wo man friedlich,<br>mit Stolz und mit Freude<br>erntet das Sommergetreide,<br>dass niemand im Winter<br>braucht Hunger zu leiden,<br>dass im Fr\u00fchling dann wieder<br>die Steppe erbl\u00fcht<br>so sch\u00f6n<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;und so reich<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wie noch nie,<br>dass die Menschen<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; all leben in Frieden,<br>dass nie auf der Erde<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; wird wieder gekriegt!..<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ***<br>Wir waren vor kurzem<br>in Blumenheim drunten<br>und kamen bei B\u00e4ckers<br>mal wieder vorbei<br>und haben bis sp\u00e4t<br>dann zusammengesessen<br>und Kuchen gegessen<br>und Kaffee getrunken<br>und Neulandgeschichten<br>einander erz\u00e4hlt.<em>1984<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1. 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